
Domaine de Chevalier 2004 (Magnum)
Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Domaine de Chevalier, nestled in the heart of the Pessac-Léognan appellation, is one of Bordeaux’s most revered yet under-the-radar estates. Known for producing both exceptional red and white wines, Domaine de Chevalier has long been celebrated for its commitment to quality and its deep connection to the terroir. Often described as a "secret garden" due to its secluded location within a forest, the estate embodies a perfect blend of tradition and modernity, crafting wines that are both elegant and profound.

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich

Pessac-Leognan, Bordeaux, Frankreich
Die Geschichte der Domaine de Chevalier reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, auch wenn das Weingut erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts an Anerkennung gewann. Der Besitz wurde 1865 von Arnaud und Jean Ricard erworben, die damit begannen, das Gut zu einer festen Größe in Bordeaux auszubauen. Doch erst unter der Führung von Claude Ricard, Arnauds Enkel, begann die Domaine de Chevalier Mitte des 20. Jahrhunderts wahrhaft zu glänzen. Claude Ricard legte mit seiner Hingabe zu einer akribischen Weinbergsarbeit und Vinifikation das Fundament für den modernen Erfolg des Gutes.
1983 wurde die Domaine de Chevalier von der Familie Bernard übernommen, die einen erneuerten Fokus auf Exzellenz und Innovation mitbrachte. Olivier Bernard, der die Leitung des Gutes übernahm, war maßgeblich daran beteiligt, dessen Renommee weiter zu steigern. Unter seiner Führung wurde die Domaine de Chevalier zum Synonym für Finesse, Komplexität und langlebige Weine und erarbeitete sich den Ruf als eines der herausragendsten Güter von Bordeaux.
Das Terroir der Domaine de Chevalier ist das Fundament ihrer Identität und der Qualität ihrer Weine. Die 80 Hektar Weinberge des Gutes liegen auf einer bemerkenswerten Kieskuppe, die typisch für die Appellation Pessac-Léognan ist. Diese mit Sand und Ton durchsetzten Kiesböden bieten eine hervorragende Drainage und veranlassen die Reben, tief zu wurzeln. Durch diese tiefe Verwurzelung gelangen die Rebstöcke an eine reiche mineralische Vielfalt, die sich in der Komplexität und Tiefe der Weine widerspiegelt.
Die Rebfläche unterteilt sich in 45 Hektar für rote Rebsorten – mit 65 % Cabernet Sauvignon, 30 % Merlot sowie geringen Anteilen von Petit Verdot und Cabernet Franc. Die verbleibenden 5 Hektar sind weißen Rebsorten vorbehalten, vorwiegend Sauvignon Blanc, ergänzt durch Sémillon und einen Hauch Muscadelle. Diese sorgfältige Auswahl der Rebsorten ist darauf ausgelegt, das einzigartige Terroir der Domaine de Chevalier vollkommen zum Ausdruck zu bringen.
Die Lage des Gutes, eingebettet in dichte Wälder, schafft ein einzigartiges Mikroklima, das die Weinberge vor extremen Witterungsbedingungen schützt und zu einer langsamen, gleichmäßigen Reifung der Trauben beiträgt. Dieses Mikroklima bringt in Verbindung mit den kiesigen Böden des Gutes Weine hervor, die sich durch ihre Ausgewogenheit, Eleganz und ihr hervorragendes Reifepotenzial auszeichnen.
Die Weinbereitung auf der Domaine de Chevalier ist ein akribischer Prozess, der traditionelle Methoden mit moderner Kellertechnik verbindet. Die Trauben werden von Hand gelesen und sorgfältig selektiert, um sicherzustellen, dass nur das beste Lesegut verwendet wird. Die Gärung erfolgt bei den Rotweinen in temperaturgesteuerten Edelstahltanks und bei den Weißweinen in Eichenfässern. Dieser Ansatz ermöglicht eine präzise Kontrolle der Gärung und gewährleistet, dass die Weine ihre Reinheit und Komplexität bewahren.
Die Rotweine reifen bis zu 18 Monate lang in Barriques aus französischer Eiche, wobei jedes Jahr rund 40 % neues Holz zum Einsatz kommt. Dieser Ausbau intensiviert die Struktur und Tiefe der Weine, während er die Tannine geschmeidig macht, was zu Weinen führt, die zugleich kraftvoll und elegant sind. Die Weißweine, die ebenfalls in Eichenfässern reifen, sind bekannt für ihre lebendige Säure, ihre Mineralität und ihren langen, komplexen Nachhall.