Chateau Laroque 2025
Flasche - 75cl

ETA: +2 Jahre
- Jahrgang2025
- FarbeRot
- ProduzentChateau Laroque
- LandFrankreich
- RegionBordeaux
- UnterregionSaint-Emilion Grand Cru
- BezeichnungAOP
- FlaschengrößeFlasche - 75cl
- Alkoholgehalt13.5
- LWIN10122022025
- Durchschn. Kritikerbewertung4.3★★★★★★★★★★
Weinkritiker-Bewertungen
Der 2025 Laroque präsentiert sich in einem tiefen Granat-Purpur und entfaltet langsam duftende Noten von saftigen Blaubeeren, schwarzen Himbeeren und frischen schwarzen Pflaumen, gefolgt von Nuancen von Veilchen, Zedernholz und Kreidestaub. Am mittelgewichtigen Gaumen zeigt er sich strahlend und schimmernd mit energetischer schwarzer und blauer Frucht sowie sehr feinkörnigen Tanninen, die eine präzise Linie und einen sehr langen, mineralisch geprägten Abgang liefern.
- Name des Kritikers: Lisa Perrotti-Brown
Aromatisch wirklich komplex. In der Nase reife und makellose schwarze Brombeeren, parfümiert und angenehm duftend. Herrliche aromatische Reinheit. Geschmeidig und so seidig, glatt und grazil, wie man es von Laroque gewohnt ist. Mundwässernd mit lebhafter Säure, aber dabei so saftig – Erdbeere und Kirsche mit einem Hauch von Preiselbeere und sanften Akzenten von getrockneten Kräutern, Lakritz und nassen Steinen. Griffig, aber selbst zu diesem Zeitpunkt schon so charmant. Spannung gepaart mit Frische, perfekt poliert und einladend.
- Name des Kritikers: Georgie Hindle
Die alten Merlot-Reben aus den 1950er Jahren waren entscheidend für die Fähigkeit, den Stress des Jahrgangs zu bewältigen – was man sofort an der Klarheit und Reinheit des Weins im Glas erkennt. Atemberaubende Reinheit, atemberaubende Leichtigkeit, atemberaubende Energie und atemberaubende Präzision. Der Merlot ist hier fast schon floral, und in diesem Jahrgang, in dem der beste Merlot einen gewissen Cabernet-Charakter aufweist, könnte man fälschlicherweise annehmen, dass der Anteil an Cabernet im Blend höher ist. Der Eindruck von Harmonie ist erstaunlich und vollkommen. Laroque ist aromatisch absolut hinreißend und am Gaumen im Jahr 2025 sogar noch mehr. Die Transformation dessen, was hier produziert wurde – und damit auch der Ruf des Weins – über das letzte Jahrzehnt ist außergewöhnlich. Dies ist ein weiterer Jahrgang, über den alle sprechen werden. Ich bin beeindruckt von der Zunahme an Viskosität und Volumen im Mund im Vergleich zu selbst den größten Jahrgängen der Vergangenheit, was auf die fast perfekte Integration der ultra-feinkörnigen Tannine zurückzuführen ist. Wir befinden uns hier eindeutig im Territorium des 'besten jemals produzierten' Weins, und das will etwas heißen.
- Name des Kritikers: Colin Hay
Die für das Weingut charakteristische florale Aromatik kommt voll zur Geltung, gefolgt von schwarzen Himbeeren, Lakritz, Gewürzen, Espresso und Kirschnuancen, die das Bukett füllen. Frisch, saftig, lebendig, cremig und konzentriert am Gaumen; das Finale liefert seine sauberen, gehobenen Beeren mit salzigem Rand und Präzision von Anfang bis Ende. Trinkbar von 2030-2050.
- Trinkreife: 2030 - 2050
- Name des Kritikers: Jeff Leve
Lebendige, mundwässernde Säuren und Tanninstrahlen sind die ersten Anzeichen dafür, dass wir uns auf dem Ton-Kalk-Plateau im Sektor Saint-Christophe-des-Bardes in Saint-Émilion befinden. Blutorange, Minze, Kreide und weißer Pfeffer gehen in einen Kern aus rotfruchtigen Noten über. Mittelgewichtig, mit beeindruckender Energie und Spannung, ist Laroque im Jahr 2025 schlichtweg brillant. Dies ist ein weiterer hervorragender Auftritt des Teams unter der Leitung des technischen Direktors David Suire.
- Trinkreife: 2033 - 2055
- Name des Kritikers: Antonio Galloni
Noten von dunklen Beeren, Cassis, Gewürzen und Lakritz, vermischt mit zart holzigen Nuancen, kündigen den 2025 Laroque an. Mittel- bis vollmundig, vielschichtig und konzentriert, ist er um einen reichen Fruchtkern herum aufgebaut, der von jugendlichen, strukturierten Tanninen eingerahmt wird und in einem straffen, salinen Abgang endet. Während das Bukett ein dunkleres Register zeigt, bleibt der Gaumen frisch und verleiht dem Wein eine elegante Austerität, die sich durch den Ausbau weiter integrieren sollte.
- Name des Kritikers: Yohan Castaing
